Wie genau ist die Prognose?
Wir behaupten nicht, richtig zu liegen — wir messen es. Jede Nacht vergleicht der Rechner seine eigenen Prognosen mit den inzwischen amtlich ausgewerteten DWZ.
Aktuelle Kennzahlen (letzte 12 Monate)
Bisher 8 verglichene Spieler — für belastbare Prozentwerte brauchen wir mindestens 30. Die Rohwerte zeigen wir trotzdem:
| Verglichene Spieler | 8 |
|---|---|
| Turniere mit Vergleich | 3 |
| Median der Abweichung | 23,0 Punkte |
| Mittlere Abweichung | 34,9 Punkte |
| Systematische Verschiebung (amtlich − Prognose) | +17,1 Punkte |
| Höchstens 1 Punkt daneben | 0 % |
| Höchstens 3 Punkte daneben | 0 % |
| Höchstens 10 Punkte daneben | 25 % |
So messen wir
Die DSB-Referenzliste wird täglich neu geladen. Unmittelbar bevor die alte Liste ersetzt wird, rechnet der Rechner für alle gespeicherten Turniere der letzten sechs Monate die Prognosen mit der alten Liste — genau so, wie sie jeder Nutzer gesehen hätte.
Ist der DWZ-Index eines Spielers in der neuen Liste um genau 1 gestiegen, wurde er seit dem letzten Abgleich genau einmal amtlich ausgewertet. Die Differenz zwischen amtlicher DWZ und unserer Prognose ist der Messfehler. Gespeichert wird nur diese Abweichung — kein Name, keine Turniernummer.
Grenzen der Messung
- Ein Index-Sprung kann von einem anderen Turnier stammen, das wir nicht kennen. Solche Fälle erzeugen große Ausreißer — deshalb ist der Median die ehrliche Kennzahl, nicht der Mittelwert.
- Restpartien, nachträgliche Ergebniskorrekturen und nicht anerkannte Fremdwertungen kennt die Prognose nicht (Details).
- Verglichen werden nur Spieler mit vorhandener DWZ; Erst-DWZ-Schätzungen sind nicht enthalten.
- Wird ein Turnier später als sechs Monate nach seinem Ende ausgewertet, fällt es aus der Messung.